Sauna

Eine Sauna, auch Schwitzstube genannt, ist Heutzutage kaum mehr aus der Hotellerie, den Öffentlichen Bädern, und teilweise auch im Privaten Bereich weg zu Denken.

Bauweisen

Neben häufig verwendeten Saunen zum Einbau im Innenbereich und Saunahütten zum Aufbau im Freien gibt es auch Schwitzzelte, Infrarotsaunen und Mobilsaunen.

  • Massivsaunen werden aus massiven Holzbohlen Lage für Lage zusammengefügt und zu einem hitzedichten Wandaufbau zusammengepresst. Ausfräsungen (wie Nut und Feder) sorgen für eine stabile Verzahnung, die Bohlen können sich aber kontrolliert bewegen. Das natürliche Material Holz nimmt die Feuchtigkeit des Saunainnenraums auf und gibt sie auch wieder ab. So wird jede Art von Schimmelbildung, die bei einer völligen luftdichten Isolierung entsteht, vermieden. Sie haben hygienische und klimatische Vorteile, besonders bei der Verwendung der sogenannten Blockbohlen.
  • Elementsaunen werden mehrlagig aufgebaut. Lage 1: Innenseitig eine Holzschalung mit ca. 2 bis 4 cm Dicke. Lage 2: eine hitzebeständige Dampfsperre (meist aus Reinaluminium). Lage 3: ein Zwischenraum aus hitzebeständigem und ausgasungsfreiem Isoliermaterial (meist Stein-oder Glaswolle). Lage 4: ein Aussenlage aus Holz. Die Elementsauna wird aus vorgefertigten Elementen zusammengesetzt. Sie ist leicht montierbar und (zum Beispiel wegen Umzug) demontierbar.
  • Einbausaunen werden mehrlagig aufgebaut. Lage 1: Innenseitig eine Holzschalung mit ca. 2 bis 4 cm Dicke. Lage 2: eine hitzebeständige Dampfsperre (meist aus Reinaluminium). Lage 3: ein Zwischenraum aus hitzebeständigem und ausgasungsfreiem Isoliermaterial (meist Stein-oder Glaswolle). Sie wird von Handwerkern oder im Do-it-self-Verfahren in Kellern, Dachstühlen oder Gärten hergestellt und in bestehende Räume eingebaut.
  • Mobilsaunen werden häufig auf PKW-Anhängern oder anderen Fahrzeugen eingebaut oder aufgesetzt. Sie dienen den Betreibern dazu mit ihrer Sauna an Örtlichkeiten (z.B.an einen schönen See) zufahren.

Schwitzzelte. In alten Kulturen dienten über Feuerstellen aufgeschlagene Zelte als Schwitzräume. Die in unserer Gefilden jedoch kaum noch zu Anwendung kommen.

Dampfbad

Dampfbad

In der kalten Jahreszeit haben Saunen und Dampfbäder wieder Hochkonjunktur. Das abwechselnde heiß und kalt stärkt das Immunsystem, und gerade im Herbst und Winter empfinden viele die Wärme eines solchen Badevergnügens als wohltuend. Vor allem die sanften Dampfbäder, stehen bei den Erholungssuchenden hoch im Kurs.

Die feuchte Wärme im Dampfbad sorgt für eine schnelle Erwärmung und eine starke Durchblutung des Körpers. Diese Reaktion des Körpers auf die feuchte Wärme in einem Dampfbad nutzt die Bäderheilkunde seit langem. Das Dampfbad war schon im antiken Griechenland bekannt.

Die Temperatur im Dampfbad beträgt zwischen 40°C und 55°C. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 80-100 %. Dieses typische Klima im Dampfbad wird durch die Erzeugung von übersättigtem Wasserdampf mit einem Dampfkessel erreicht.

Wegen der gesunden Wirkung, aber vor allem auch wegen der erholsamen Atmosphäre, sind Dampfbäder kaum mehr aus öffentlichen Badelandschaften wegzudenken. Doch Dampfbaden ist nicht nur eine Wohltat für die Seele, sondern auch für den Körper. Dampfbäder entschlacken, stärken die Abwehrkräfte und lindern Beschwerden wie beispielsweise:

  • Anspannung in Beruf und Alltag,
  • Schlafstörungen,
  • chronisch-rheumatische Gelenkbeschwerden,
  • Muskelverspannungen,
  • Niedergeschlagenheit und leichte Depression,
  • Störungen der Hautdurchblutung,
  • Schuppenflechte, Neurodermitis und Akne,
  • Schwäche der Gefäßmuskulatur,
  • trockene, raue und unreine Haut, sowie

Schnupfen, Husten und Entzündungen der Stirn-, Kiefer- und Nasennebenhöhlen.

Infrarotkabinen

Die Infrarot-Kabine bietet meist Platz für zwei oder mehr Personen, die wohltuende Wärme, die sanft unter die Haut geht, ist eine echte Wunderwaffe gegen eine vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen.
Die Infrarot-Welle ist die wichtigste Wärmewelle neben dem sichtbaren Licht und für alle Leben aud der Erde unbedingt notwendig. Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte, beschleunigt den Stoffwechsel, vergrößert die Dehnbarkeit des Gewebes und die Beweglichkeit der Gelenke.Die meisten wollen sie gar nicht wieder verlassen, weil sie Ihnen Energie und Kraft spendet.

Der weitaus meiste auf den Körper treffende Teil der von den Infrarotstrahlern ausgehenden Strahlen wird beim Auftreffen auf den Körper (also nicht bereits in der Raumluft) in Wärme umgewandelt und teilweise absorbiert. Durch das Eindringen der Wärme in den Körper entsteht ein wohliges Wärmegefühl (Tiefenwärme). Ein Vorteil ist, dass im Gegensatz zur Sauna der Raum nicht lange vorgeheizt werden muss und Energie gespart werden kann.

Erlebnisduschen

Bei der Erlebnisdusche gibt es viele verschiedene Einstellungen des Wasserstrahls. So hat man die Möglichkeit, sich von einem sanften Regenwald-Schauer berieseln zu lassen oder einen starken Gewitterregen auf sich einwirken zu lassen. Nur bei Erlebnisduschen hat man diese Hautstimulation.

Verstärkt wird das Erlebnis dieser Wellness-Anwendung durch unterschiedliche Musik und Lichtspiele. Dadurch kann der Anwender in eine Art schwebenden Zustand gelangen. Ausgewählte Düfte bestärken diese Erfahrung und helfen beim Träumen, Entspannen und Vergessen des Alltags. Die Reinigung des Körpers steht bei Erlebnisduschen eher im Hintergrund. Dagegen geht es um Wellness und Entspannung.
Eine Erlebnisdusche kann eine Oase im Alltag sein. Die Anwendung eignet sich auch als Geschenk für den Partner.

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